Leichte Sprache
Informationen über unsere Schule in Leichter Sprache
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Informationen über unsere Schule in Leichter Sprache
Willkommen bei der Rudolf-Steiner-Schule Wuppertal
Auf dieser Seite finden Sie Informationen über unsere Schule. Und Sie lesen hier: So benutzen Sie unsere Internet·seite. Alle Informationen sind in Leichter Sprache.
Leichte Sprache bedeutet: Die Sätze sind kurz. Schwere Wörter werden erklärt. So können viele Menschen den Text gut verstehen.
Die Informationen über unsere Schule gibt es auch in Alltags·sprache. Sie finden sie auf der Seite Unsere Schule.
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Das ist unsere Schule

Unsere Schule heißt Rudolf-Steiner-Schule Wuppertal. Die Schule ist im Stadt·teil Barmen. Unsere Schule ist eine Waldorf·schule.
Was ist eine Waldorf·schule?
Die Ideen für die Waldorf·schule kommen von Rudolf Steiner. Darum hat unsere Schule seinen Namen. Die erste Waldorf·schule gab es im Jahr 1919.
An einer Waldorf·schule lernen die Kinder Fächer wie Deutsch und Mathe. Die Kinder machen auch viel Kunst. Zum Beispiel: Malen, Musik und Hand·arbeit. So können die Kinder ihre Talente entdecken.
Unsere Schule in Zahlen
- Unsere Schule gibt es seit dem Jahr 1946. Sie ist eine der ersten Waldorf·schulen in Nordrhein-Westfalen.
- Seit dem Jahr 1974 ist die Schule in der Schluchtstraße 21.
- Es gibt die Klassen 1 bis 13.
- In jedem Jahr·gang gibt es nur eine Klasse.
- Ungefähr 400 Schüler und Schülerinnen gehen auf unsere Schule.
- Ungefähr 40 Lehrer und Lehrerinnen arbeiten an unserer Schule.
- Das Schul·gebäude hat 42 Räume. Dazu kommen: eine Turn·halle, ein Fest·saal und 2 Säle für Eurythmie. Eurythmie ist eine Kunst mit Bewegung.
Eine Schule für alle Kinder
Unsere Schule ist eine freie Schule. Das bedeutet: Die Schule gehört nicht dem Staat. Die Schule gehört einem Verein. Der Verein heißt: Rudolf-Steiner-Schulverein Wuppertal.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat unsere Schule anerkannt. Das bedeutet: Unsere Schule hat die gleichen Rechte wie eine staatliche Schule.
Alle Kinder können an unsere Schule kommen. Egal, welche Religion sie haben. Egal, woher sie kommen. Egal, wie viel Geld die Eltern verdienen.
Was ist uns wichtig?
Eltern, Lehrer und Lehrerinnen haben zusammen aufgeschrieben: Was ist uns an unserer Schule wichtig? Das nennt man Leit·bild.
Das wünschen wir uns für unsere Schüler und Schülerinnen:
- Sie lernen alles, was sie für das Leben brauchen.
- Sie lernen mit Freude.
- Sie stehen gesund und stark im Leben.
- Sie übernehmen Verantwortung.
- Sie entscheiden selbst über ihr Leben.
Das ist besonders an unserer Schule
Wer entscheidet in der Schule?
Die Schule verwaltet sich selbst. Das bedeutet: Lehrer und Lehrerinnen, Eltern, Schüler und Schülerinnen entscheiden gemeinsam. Das nennt man Selbst·verwaltung.
Dafür gibt es verschiedene Gruppen:
- Der Vorstand: Der Vorstand leitet den Schul·verein. Im Vorstand sind Eltern, Lehrer und Lehrerinnen.
- Der Schul·rat: Im Schul·rat sind Eltern, Lehrer, Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen. Der Schul·rat trifft sich ungefähr 1-mal im Monat. Alle dürfen zuhören.
- Die Lehrer·konferenz: Die Lehrer und Lehrerinnen treffen sich jede Woche. Sie besprechen den Unterricht.
- Die Schüler·vertretung: Diese Schüler und Schülerinnen sprechen für alle Schüler und Schülerinnen. Sie planen zum Beispiel den Tanz·kurs und den Ball der 9. Klasse.
- Die Mitglieder·versammlung: Alle Eltern, Lehrer und Lehrerinnen sind Mitglieder im Schul·verein. Sie treffen sich mindestens 1-mal im Jahr.
Viele Eltern helfen in der Schule mit. Es gibt ungefähr 20 Gruppen für Eltern. Die Gruppen kümmern sich zum Beispiel um Feste oder um das Schul·gebäude.
Wer bezahlt die Schule?
Das Land Nordrhein-Westfalen gibt Geld für die Schule. Aber das Geld reicht nicht für alles. Darum bezahlen die Eltern einen Beitrag. Der Beitrag hängt vom Einkommen ab. Das bedeutet: Wer weniger Geld verdient, bezahlt weniger.
Es gibt auch einen Solidar·fonds. Das ist eine Kasse mit Spenden. Mit dem Geld helfen wir Familien. Zum Beispiel bei den Kosten für Klassen·fahrten oder für das Mittag·essen.
So lernen die Kinder bei uns

Der 1. Schul·tag
Vor dem 1. Schul·tag lernen wir die Kinder und die Eltern kennen. Die Eltern kommen an einem Wochen·ende in die Schule. Dort erfahren sie viel über die Waldorf·schule.
Der 1. Schul·tag ist ein großes Fest. Die neuen Kinder feiern mit ihren Familien im Fest·saal. Die anderen Schüler und Schülerinnen schauen zu. Die neue Lehrerin oder der neue Lehrer erzählt ein Märchen.
Jedes neue Kind bekommt einen Paten oder eine Patin aus der 8. Klasse. Das ist ein älteres Kind. Es hilft dem neuen Kind in der Schule.
Unterricht mit Kunst
Ab der 1. Klasse gibt es bei uns viel Kunst. Die Kinder malen, formen Figuren und machen Musik. So entdecken die Kinder ihre Talente.
Bei uns gibt es kein Sitzen·bleiben. Das bedeutet: Alle Kinder bleiben 12 Jahre zusammen in ihrer Klasse.
Fremd·sprachen
Ab der 1. Klasse lernen die Kinder 2 Fremd·sprachen: Englisch und Französisch. Im Unterricht sprechen die Kinder viel in der fremden Sprache. Sie singen Lieder und lernen Reime. Und sie spielen kleine Szenen.
Später können die Schüler und Schülerinnen auch Latein lernen. Dann wählen sie: Französisch oder Latein.
Eurythmie
Eurythmie ist eine Kunst mit Bewegung. Man bewegt sich zu Musik oder zu Gedichten. So kann man Musik und Sprache sehen. Die Idee für Eurythmie kommt auch von Rudolf Steiner.
Bei Eurythmie arbeiten die Schüler und Schülerinnen in einer Gruppe zusammen. In der 12. Klasse zeigen sie ein eigenes Programm auf der Bühne.
Projekte und Theater
- In der 8. Klasse und in der 12. Klasse spielen die Schüler und Schülerinnen Theater.
- In der 8. Klasse und in der 12. Klasse schreiben sie eine große Arbeit zu einem Thema. Dann stellen sie die Arbeit vor.
- 1-mal im Jahr gibt es eine Projekt·woche. Dann arbeiten Kinder aus verschiedenen Klassen zusammen.
- Es gibt auch Klassen·fahrten und Ausflüge.
Praktika
Ein Praktikum bedeutet: Die Schüler und Schülerinnen arbeiten einige Wochen außerhalb der Schule. So lernen sie die Arbeits·welt kennen.
- Klasse 9: Die Schüler und Schülerinnen arbeiten auf einem Bauern·hof. Sie lernen: So entstehen unsere Lebens·mittel.
- Klasse 10: Die Klasse vermisst zusammen Gebäude und Grund·stücke. Danach zeichnen die Schüler und Schülerinnen Karten.
- Klasse 10: Jeder Schüler und jede Schülerin arbeitet in einer Firma. Sie suchen sich die Firma selbst aus. Die Firma passt zu ihrem Wunsch·beruf.
- Klasse 11: Die Schüler und Schülerinnen helfen anderen Menschen. Zum Beispiel in einem Alten·heim oder in einem Kinder·garten.
Nach dem Praktikum berichten die Schüler und Schülerinnen von ihren Erfahrungen.
Hilfe beim Lernen
Manche Kinder brauchen für eine Zeit mehr Hilfe. Dann bekommen sie extra Unterricht. Zum Beispiel:
- Hilfe beim Schreiben
- Hilfe beim Rechnen
- Hilfe beim Sprechen
- Heil·eurythmie: Das sind besondere Übungen mit Bewegung.
Die Eltern und die Lehrer und Lehrerinnen besprechen das vorher zusammen.
Zeugnisse
Bei uns bekommen die Kinder Zeugnisse mit Text. Die Lehrer und Lehrerinnen schreiben zum Beispiel auf: Was kann das Kind gut? Was hat das Kind dazu·gelernt? Wie sehr hat sich das Kind bemüht?
In den höheren Klassen gibt es bei Bedarf auch Zeugnisse mit Noten.
Welche Abschlüsse gibt es?
Bei uns können die Schüler und Schülerinnen alle Schul·abschlüsse machen. Die Abschlüsse gelten in ganz Deutschland.
Für die meisten Abschlüsse machen die Schüler und Schülerinnen Prüfungen. Die Prüfungen sind die gleichen wie an allen Schulen in Nordrhein-Westfalen.
Schul·leben

Hier lesen Sie: Wer betreut die Kinder nach dem Unterricht? Wo gibt es Essen? Und welche Feste feiern wir?
Betreuung für die Klassen 1 bis 4
Für die Klassen 1 bis 4 gibt es die OGATA. OGATA ist eine Abkürzung. Das bedeutet: Offene Ganz·tags·grund·schule. In der OGATA werden die Kinder nach dem Unterricht betreut.
Jede Klassen·stufe hat immer die gleiche Betreuerin. So haben die Eltern immer die gleiche Ansprech·partnerin.
Das gibt es in der OGATA:
- Hilfe bei den Haus·aufgaben
- jeden Tag ein frisch gekochtes Mittag·essen
- Projekte am Nachmittag. Zum Beispiel: Filzen und Backen.
- Betreuung in den Ferien
- einen Spiel·platz in der Natur mit Bäumen und einem kleinen Bach
Die OGATA ist geöffnet:
Montag bis Donnerstag von 10 Uhr bis 16 Uhr
Freitag von 10 Uhr bis 14 Uhr
Manche Kinder warten nach dem Unterricht auf ihre Geschwister. Für diese Kinder gibt es eine kurze Betreuung bis 13:25 Uhr.
Haben Sie Fragen zur OGATA? Dann rufen Sie an: 0202 28084-27. Oder schreiben Sie eine E-Mail: ogata@rss-wuppertal.de
Ganz·tags·schule für die Klassen 5 bis 11
Die Klassen 5 bis 11 haben an 3 Tagen in der Woche lange Schule. An diesen Tagen endet der Unterricht um 15:30 Uhr. Das nennt man Ganz·tags·schule.
Essen in der Schule
Unsere Schule hat eine eigene Küche. Und es gibt eine Cafeteria. Das ist ein großer, heller Raum. Dort können alle essen und sich treffen.
Das Küchen·team kocht jeden Tag frisch. Zum Mittag·essen gibt es eine Vor·speise, ein Haupt·gericht und einen Nach·tisch. Man kann zwischen 2 Haupt·gerichten wählen. Und es gibt ein Salat·buffet.
Die meisten Lebens·mittel sind Bio. Bio bedeutet: Die Lebens·mittel werden besonders natürlich angebaut.
- Die Cafeteria ist an Schul·tagen von 8 Uhr bis 15 Uhr offen.
- Mittag·essen gibt es von 12:30 Uhr bis 14 Uhr.
Feste im Jahr
An unserer Schule feiern wir viele Feste. Gäste sind herzlich willkommen.
Monats·feiern
3-mal im Jahr gibt es eine Monats·feier. Dann zeigen die Schüler und Schülerinnen: Das haben wir gelernt. Zum Beispiel: Lieder, Gedichte, Musik und Eurythmie. Alle dürfen zuschauen.
Die Monats·feiern sind im Fest·saal. Der Fest·saal ist ein großer, heller Raum mit einer Bühne. Dort gibt es auch Konzerte, Theater und Vorträge.
Zirkus Krümel
An unserer Schule gibt es einen Zirkus für Kinder und Jugendliche. Er heißt Zirkus Krümel. Die Kinder trainieren 2-mal in der Woche am Nachmittag.
Beim Zirkus lernen die Kinder viel. Sie werden mutig und selbst·bewusst. Und sie lernen: Wir können uns aufeinander verlassen.
Mehr Informationen gibt es hier: www.zirkuskruemel.de
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