Waldorf

  • Unterschiede zu den Regelschulen

    Zwei Fremdsprachen ab der ersten Klasse, Epochenunterricht (Blockunterricht), Gesamtschule von Klasse 1 bis 13, Verzicht auf Sitzenbleiben, künstlerisch-handwerklicher Unterricht, ausführliche Textzeugnisse, unterschiedliche Praktika und Projekte, Selbstverwaltung (Autonomie) der Schule – all das ist an Waldorfschulen seit ihrer Gründung im Jahre 1919 selbstverständlich. Diese bewährten Handhabungen der Waldorfpädagogik sind heute allgemein in der Diskussion oder werden…

  • Verbreitung

    In der Bundesrepublik Deutschland gibt es ca. 200 Waldorfschulen mit rd. 78.000 SchülerInnen. Hinzu kommen 449 Waldorfschulen im übrigen Europa. In Nord- und Südamerika, Asien, Australien und Afrika existieren ca. 275 Waldorfschulen. Weiterhin befinden sich in Deutschland noch etwa 25 Waldorfschulen im Aufbau. Diese Fotos stammen von der Website www.erziehungskunst.de. Dort finden Sie noch weitere…

  • Geschichte

    Die Waldorfbewegung kann heute auf eine über 100-Jährige Geschichte zurückblicken. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart für die Kinder der Mitarbeiter der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik auf Initiative des Eigentümers, Emil Molt, unter der pädagogischen Leitung von Rudolf Steiner gegründet. In dieser Schule, die als erste sämtliche Schulstufen umfasste, wurden – unabhängig von sozialer Herkunft und…

  • Anthroposophie

    Zahlreiche Menschen suchen heute nach einem Weg, die geistige Wesenheit des Menschen und ihren Zusammenhang mit dem Kosmos erkenntnismäßig zu durchdringen. Sie finden in der Anthroposophie, die durch Rudolf Steiner begründet wurde, einen Erkenntnisweg, auf dem der Mensch seine Wahrnehmungs- und Erfahrungsmöglichkeiten erweitern kann. Anthroposophie ist keine Lehre, sondern regt den Menschen an, seine Aufmerksamkeit…

  • Rudolf Steiner

    Schon als Vierzehnjähriger übernahm er verschiedene pädagogische Aufgaben und finanzierte als Nachhilfe- und Hauslehrer seine schulische und universitäre Ausbildung selbst. An der Wiener Technischen Hochschule studierte er Mathematik und Naturwissenschaften, aber auch Literatur, Philosophie und Geschichte. In der Zeit von 1890 bis 1897 arbeitete er am Goethe- und Schillerarchiv in Weimar und brachte nicht nur…

  • Grundgedanken

    In einer Reihe von Vorträgen und in den Konferenzen mit den Lehrerinnen und Lehrern der ersten Waldorfschule in Stuttgart hat Rudolf Steiner die Grundlagen für die Waldorfpädagogik gelegt. Ihr Ausgangspunkt ist die Menschenkunde. Die Erziehungsaufgabe der Waldorfschule will allgemeine Menschenbildung in einem umfassenden Sinne sein. Aus der Erkenntnis des menschlichen Wesens und dessen Entwicklung sollen…

  • Waldorfpädagogik

    Entsprechend der Anschauung vom Menschen, die Rudolf Steiner ins Zentrum seiner anthroposophischen Geisteswissenschaft gestellt hat, sieht die Waldorfpädagogik in jedem Kind eine unantastbare Individualität, die schon vor der Geburt und Konzeption existiert hat und aus ihrer Vergangenheit ein ganz persönliches Schicksal in das jetzige Erdenleben mitbringt, verbunden mit zunächst noch verborgenen Impulsen für die Zukunft,…